Herzlich willkommen bei der Selbsthilfegruppe Aschaffenburg für Long-Covid, Post-Covid, Post-Vac und (ME/CFS)
Nicht jeder, der eine Covid-19-Erkrankung überstanden hat, ist danach beschwerdefrei. Manche der Betroffenen leiden, auch nach einem milden Krankheitsverlauf, dauerhaft unter den Folgen der Erkrankung und klagen über anhaltende Symptome wie z.B. chronische Erschöpfung
Belastungsintoleranz
Atembeschwerden
Konzentrationsstörungen
Geruchsstörungen
Muskelschmerzen
Gelenkschmerzen
oder viele andere…
Bewusst wurde auf dieser Seite auf Bilder, spektakuläre Animationen und Links verzichtet, der Grund dafür, wir wollen eine Reizüberflutung der Informationen verhindern.
Zu den Links sein gesagt, wir wüssten nicht wirklich welcher Link für Euch der richtige ist, es gibt sehr viele, aber es stellt sich die Frage welcher ist hilfreich und welcher schadet Dir, diese Auflistung erstellt jede Suchmaschine besser als wir.
Nachfolgend erst einmal die Begriffserklärung!
(Quelle ist das RKI)
(Zur Vereinfachung wird im weiteren Verlauf nur von Long-Covid gesprochen, weil sich dieser Begriff in der Gesellschaft etabliert hat.)
Long-Covid
was ist das?
| Long COVID bezeichnet längerfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen nach einer SARS-CoV-2-Infektion, die über die akute Krankheitsphase von vier Wochen hinaus bestehen bleiben. Diese Beschwerden können bereits in der akuten Erkrankungsphase auftreten oder sich Wochen und Monate nach derInfektion erneut oder wiederkehrend zeigen. |
Post-Covid
was ist das?
| Vom “Post-COVID-Zustand” oder “Post-COVID-Syndrom” (siehe vorläufige Falldefinition der WHO) spricht man, wenn Beschwerden mindestens 12 Wochen und länger nach der akuten Infektion entweder noch vorhanden sind oder nach diesem Zeitraum neu auftreten und nicht anderweitig erklärt werden können. |
Post-Vac
was ist das?
| Unter dem Begriff “Post-Vac-Syndrom” werden unterschiedliche, länger andauernde Beschwerden nach einer COVID-19-Impfung beschrieben, die teilweise den Symptomen bei Long- oder Post-COVID ähneln. |
(ME/CFS)
was ist das, und warum steht es in Klammern?
Die Abkürzung bedeutet: (ME) = Myalgische Enzephalomyelisit
(CFS) = / Chronic Fatigue Syndrom
| Und warum in Klammern? Es handelt sich hier zwar um eine eigenständige Erkrankung, allerdings kann die sich unter Long-Covid, Post-Covid und Post-Vac entwickeln, und ist deshalb mit hier aufgeführt. Nicht jeder Erkrankte entwickelt eine ME/CFS, aber doch sehr viele, aus diesem Grund gehen auch darauf ein. |
Warum Selbsthilfe?
Das Wissen vieler hilft besser als das Wissen weniger, das ist der Grundgedanke.
Viele Haus- und Fachärzt:innen sind im Alltag oft nicht mit den neuesten Forschungsergebnissen vertraut. Gleichzeitig fehlt vielen Betroffenen die Zeit oder Kraft, sich selbst durch die aktuelle Studienlage zu arbeiten. Zudem sind Termine in Spezialambulanzen an Universitäten schwer oder gar nicht zu bekommen. Auch finanzielle Einschränkungen machen es oft unmöglich, alle Therapieoptionen auszuprobieren.
Eine Selbsthilfegruppe bietet hier wertvolle Unterstützung. Sie schafft einen geschützten Raum für offenen Austausch mit Menschen, die dieselbe Krankheit aus eigener Erfahrung kennen. Das Gefühl, verstanden zu werden, kann entlasten und stärkt den Umgang mit der eigenen Situation.
In der Gruppe werden Erfahrungen, Wissen und neue Erkenntnisse geteilt. Aktuelle Forschungsergebnisse und Studien werden gemeinsam besprochen, ebenso mögliche Therapieansätze – immer aus der Perspektive von Betroffenen. So kann jede und jeder neue Impulse für den eigenen Weg finden.
Was ist unser Ziel?
1. Gegenseitige Unterstützung und Entlastung
Ziel der Selbsthilfegruppe ist es, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem sich Betroffene austauschen können. Das Teilen von Erfahrungen hilft, sich weniger allein zu fühlen und die eigene Situation besser einzuordnen.
2. Wissen verständlich zugänglich machen
Die Gruppe unterstützt dabei, medizinische Informationen, Studien und Leitlinien zum Long‑COVID‑Syndrom einzuordnen und verständlich zu machen. Dadurch sollen Betroffene befähigt werden, informierte Entscheidungen für ihren eigenen Weg zu treffen.
3. Erfahrungsaustausch zu Alltag und Umgang mit Symptomen
Ein zentrales Ziel ist der Austausch über den Alltag mit Long‑COVID: etwa zu Belastungsgrenzen, Energieeinteilung (Pacing), Arbeit, Familie oder sozialem Leben. Praxisnahe Erfahrungen von Betroffenen stehen dabei im Mittelpunkt.
4. Orientierung im Gesundheitssystem geben
Die Selbsthilfegruppe hilft, sich im komplexen Versorgungsangebot zurechtzufinden – z. B. bei Fragen zu Fachärzten, Rehabilitationsmöglichkeiten oder spezialisierten Ambulanzen, ohne ärztliche Beratung zu ersetzen.
5. Stärkung der Selbstwirksamkeit
Betroffene sollen ermutigt werden, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen, selbstbestimmt mit ihrer Erkrankung umzugehen und ihre Situation aktiv mitzugestalten.
6. Vertretung der Interessen von Betroffenen
Ein weiteres Ziel ist es, die Perspektive von Menschen mit Long‑COVID sichtbar zu machen – unter anderem durch Vernetzung mit anderen Selbsthilfeorganisationen und durch Mitwirkung an Informations‑ und Aufklärungsarbeit.
Wann treffen wir uns wo?
Wir treffen uns zweimal im Monat, in der Regel am 2. und 4. Freitag, jeweils um 15:30 Uhr in Aschaffenburg.
Weitere Informationen zum genauen Treffpunkt und Ablauf erhaltet ihr, wenn ihr mit uns Kontakt aufnehmt.
Kontakt
Die beste und einfachste Möglichkeit, ist einfach eine Mail zu schreiben.
Bitte geben Sie in der Mail Ihre Kontaktdaten an, dass wir uns bei Ihnen melden können.
Es besteht auch die Möglichkeit uns telefonisch zu kontaktieren.
| 06021/960901 |
wenn hier ein ein Anrufbeantworter läuft, dann bitte Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten hinterlassen, wir werden uns dann schnellstmöglich bei Ihnen zurückmelden.